Die Hanfblütenfreunde Erlangen

Hier erfahrt ihr, wer wir sind, was wir tun, und warum wir es tun!

Die Hanfblütenfreunde Erlangen

Beitragvon Ghost » Dienstag, 20. Mai 2014, 16:49:22

Willkommen!

Wer sind die Hanfblütenfreunde Erlangen?

Die Hanfblütenfreunde Erlangen sind eine Gemeinschaft von Aktivisten, die es sich zum Ziel gemacht haben, die Legalisierung von Cannabis als Rohstoff, Medizin und Genussmittel in Erlangen und der Umgebung voranzutreiben. Wir sehen uns als eine bunt zusammengewürfelte Gruppe, in der jeder willkommen ist, der für ein Ende der Prohibition von Cannabis ist und etwas dagegen tun möchte. Zu diesem Zweck verteilen wir Flyer, organisieren Aktionen wie den "Global Marijuana March", und fahren als Gruppe nach Berlin zur Hanfparade. Außerdem treffen wir uns häufig in Erlangen, um zu planen, zu besprechen und "einfach zamzuhocken". ;)

Wieso sollte man Cannabis legalisieren? (Quelle: Deutscher Hanf Verband, http://hanfverband.de/index.php/themen/ ... hanf#nr_06)

Es gibt viele gute Gründe, die für eine liberalere Cannabispolitik sprechen, auch, wenn man selber noch nie mit Cannabis in Berührung gekommen ist.

Cannabis als Rohstoff

-Papierindustrie: Papier aus Nutzhanf ist

effizienter (4-5x so viel Papier auf der gleichen Fläche wie ein Fichtenwald, und der brauchte dafür Jahrzehnte, Hanf nur 1 Jahr)
nachhaltiger (kann öfter recycled werden)
langlebiger
im nassen Zustand widerstandsfähiger

als Holzpapier.

Textilindustrie

-Seile und Segel (bereits 2800 v Chr in China), aufgrund der Reißfestigkeit ideal für die Seefahrt
-hautfreundliche Unter- und Bettwäsche, da in keinem Produktionsschritt Chemikalien oder Pestizide verwendet werden müssen

Cannabis als Medizin

Der wohl bekannteste Wirkstoff von Cannabis, THC, hat beim Konsum nicht nur einen leichten Rausch zur Folge. THC wirkt auch

anti-epileptisch (Tourette Syndrom, Spastiker)
stimmungsaufhellend (Depression)
brechreizhemmend und appetitsteigernd (z.B. bei Krebs gegen Nebenwirkungen der Chemotherapie)
schmerzhemmend (Migräne, Arthritis, Menstruationsschmerzen etc)
schlaffördernd (Schlaflosigkeit)
fiebersenkend

um nur ein paar der positiven Effekte zu nennen, von denen Kranke durch Cannabis profitieren können. Dabei gibt es praktisch keine Nebenwirkungen. Leider ist Cannabis als Medizin in Deutschland so gut wie nicht genehmigt, da die Pharmakonzerne durch Lobbyarbeit dafür sorgen, dass ihre oftmals viel schädlicheren Medikamente verschrieben werden. Wir sehen darin einen moralischen Abgrund auf Seiten der Pharmakonzerne und einen Bruch des Hippokratischen Eides der Mediziner.

Cannabis als Genussmittel

Die bekannteste Verwendung von Cannabis ist sicherlich der Konsum zu Rauschzwecken. Seit tausenden Jahren weiß die Menschheit um die berauschende Wirkung der Blüten, man ist entspannt, erheitert, oft wird auch von gesteigerter Kreativität berichtet. Im Gegensatz zu vielen anderen Drogen, z.B. Alkohol oder Kokain, gibt es bei Cannabis keine lethale, also tödliche Dosis, die in der Realität erreicht werden kann. Daraus ergibt sich ein, im Vergleich, sehr sicherer Umgang mit Cannabis als Genussmittel.

In Deutschland sind Anbau, Besitz und Handel mit Cannabis verboten, obwohl die Bundesregierung hierfür keine wissenschaftlich belegten Gründe vorweisen kann. Oft wird behauptet, Marijuana sei eine "Gateway-Drug" (Einstiegsdroge), also eine Droge, die Lust auf härtere Drogen macht. Als "Beweis" wird angeführt, dass viele der Kokain, Heroin und Methabhängigen in jungen Jahren mit Cannabis angefangen hätten. Dieses Phänomen ist aber ein Resultat des Schwarzmarktes, schließlich bekommt man von vielen Dealern sowohl Cannabis als auch härtere Drogen, die einem der Dealer ebenfalls verkaufen möchte. Außerdem strecken Händler das Marijuana oft, um größere Gewinne zu erzielen, mit gravierenden gesundheitsschädlichen Folgen (2007 in Leipzip, Bleistaub). Bei einer geregelten Abgabe, etwa mit dem Coffeeshop-Modell aus den Niederlanden, kann der Staat für besseren Jugend- und Konsumentenschutz sowie Aufklärung sorgen.

Die Annahme, Cannabis sei eine Einstiegsdroge, wurde von mehreren Studien widerlegt.
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